Sexstellungen gibt es wie Sand am Meer, aber welche ist die richtige?
Diese Frage zu beantworten ist schwer, denn häufig sind Sexstellungen eine reine Geschmackssache. Bei der Hündchenstellung zum Beispiel, international auch als Doggy Style bekannt, hat der Mann das Kommando an Bord der MS Geschlechtsverkehr. Hier kann es schon mal etwas deftiger zur Sache gehen, denn was Mann dort zu sehen bekommt, weckt animalische Urinstinkte. Sie kniet auf allen Vieren vor ihm, allerdings mit dem Hinterteil zu ihm gerichtet, sodass Er ihren bezaubernden Rücken und ihr Hintertürchen begutachten kann. Praktisch bei der Hündchenstellung ist, dass Er nicht nur einen wunderbaren Ausblick hat, sondern während der harten Arbeit auch noch ihre Glocken läuten kann.
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Warum wir Menschen von den Tieren noch einiges Lernen können!
Nicht nur beim Doggy Style wird es deutlich: Eine Expedition ins Tierreich bringt neue Aspekte mit ins Spiel! Interessant hierbei ist allerdings, dass die meisten Tiere nur eine Position kennen: Weibchen steht, Männchen steht dahinter und los geht die wilde Fahrt. Lediglich die Menschenaffen machen Sex und sehen sich dabei in die Augen! Spannend wird es beim Tempo, denn hier ist alles dabei. Von Slowmotion-Pimperei bis Highspeed-Bumsen. Aber auch Tragisches ist dabei. So ist die Paarung bei einer Honigbienen-Art für das Männchen das letzte, was es in seinem Leben erlebt, denn bei der Begattung verliert es einen Teil seines Geschlechtsteils und stirbt letztendlich… Schade!
Von Chinesischer Schlittenfahrt bis Dirty Sanchez
Das Thema Sexstellung bietet unheimlich viel. So geistern Mythen mit sagenumwobenen Positionen und Nachrichten mit komischen Verrenkungen oder peinlichen Unfällen. Und in einigen Sexfilmen übertrumpfen sich die Darsteller in ihrer Akrobatik, während in den meisten Pornos doch immer derselbe Ablauf zu sehen ist: Fummeln, Blasen, Lecken. Dann geht es weiter mit der fröhlichen Reinhalte-Party: Von vorne, von hinten, im Liegen, im Stehen, dann Ortswechsel in den braunen Salon, kurz vor Finale noch mal Blasen und dann abspritzen ins Gesicht oder in den Mund. Eigentlich also immer derselbe Ablauf.
Schade eigentlich, denn beim Sex Stellungen zu variieren und mal ein wenig Abwechslung mit ins Spiel zu bringen bringt noch mal richtig Action in die Sache!
Wie wäre es denn zum Beispiel mit der Brücke, bei der die Frau auf dem Rücken liegt, ihre Beine zusammen behält und der Mann andockt. Danach legt die Frau ihre Beine über den Mann. Von oben betrachtet bilden Mann und Frau sozusagen ein T. Das tolle hierbei ist, dass beide ihre Hände frei haben und so alle erogenen Zonen mit ins Spiel bringen können. Gerne wird hierbei auch ein Vibrator benutzt. Diese Stellung empfiehlt sich für lang andauernde Liebesakte.
Aus dem Bereich der Mythen, allerdings zur Belustigung derer, die diesen Begriff kennen, kommt der Dirty Sanchez! Bei dieser Praktik wird zusätzlich zum „normalen“ Geschlechtsakt eine Form des Analsex vollzogen (idealer Weise als Sex von hinten!), bei dem der männliche Part auch zum Orgasmus kommt. Der Clou besteht nun darin, nach dem Orgasmus mit dem Finger erneut den Anus zu bearbeiten und der nichtsahnenden Partnerin von hinten ein kleines Bärtchen (deshalb Sanchez, da dieses Bärtchen an die mexikanische Art des Schnurrbarts erinnert) aus einer Sperma-Kot-Mischung zu malen. Bisher ist allerdings nicht bekannt, dass diese Sexualpraktik tatsächlich mal stattgefunden haben soll, lustig klingt es aber allemal…
Zu den Mythen zählt auch die Indische Brille. Nicht ganz so abstoßend wie Dirty Sanchez, aber auch witzig: Der Mann steht, während die Frau mit dem Rücken zu ihm gewandt auf dem Boden hockt oder sitzt. Während der Mann sich selbst befriedigt, hängt er seine Hoden in das Gesicht seiner Dame, sodass sie wie eine fleischgewordene Brille auf den Augen seiner Anvertrauten liegen.
Zurück zur Realität! Die verschiedenen Positionen lassen sich unter anderem aufteilen, nach der Stellung, die die Frau oder der Mann einnimmt. So gibt es zum Beispiel den Rückenritt, die Akrobatin, die Schlittenfahrt oder die Reiterstellung, bei der jeweils die Frau oben ist, während der Mann unter ihr sitzt oder liegt. Bei diesen Positionen wird die Frau meistens am besten stimuliert, denn hier kann Sie bestimmen, in welchem Winkel Er in Sie eindringt und wie tief. Zudem bestimmt Sie das Tempo. Bei diesen Sex Positionen wird Sie ideal stimuliert und der Mann hat meist noch die Möglichkeit, seinen Händen auf ihrem Körper freien Lauf zu geben, was dazu führt, dass Sie am häufigsten bei so einer Stellung kommt.
Interessant wird es, wenn wir uns den Sex mit mehr als zwei Personen anschauen! So gibt es das Magische Dreieck, bei dem die drei Akteure alle so zueinander liegen, dass sie einen Partner oral befriedigen können, während sie selbst oral befriedigt werden. Ähnlich wie bei der 69er-Stellung sind hier durch das Geschlecht keine Grenzen gesetzt, hier können drei Frauen, drei Männer, zwei Frauen und ein Mann, 2 Männer und eine Frau, egal wie miteinander kombiniert werden. Voraussetzung hierfür ist aber eine bisexuelle Neigung.
Bekannter ist allerdings das Sandwich, auch als DP bekannt. Hierbei liegt ein Mann unten, eine Frau auf ihm und eine Frau oder ein Mann hinter bzw. auf ihr. Die Frau in der Mitte wird dabei sowohl vaginal vom unten liegenden Mann, als auch anal vom oberen Mann oder der oberen Frau, dann mit Umschnalldildo, beglückt.
Wie man es dreht und wendet, der Fantasie sind beim Sex keine Grenzen gesetzt. Zur Sexuellen Stimulation lassen sich Hände, Füße, alle Körperöffnungen, sowie alle Körperwinkel verwenden (Kniekehlen, Achselhöhe, etc.). Erlaubt ist, was gefällt und es gefällt, was geil macht. Viel Spaß beim ausprobieren!